Rückblick auf meine erste Woche in Tel Aviv

Wow, schon seid gut einer Woche bin ich hier in Tel Aviv und es war absolut die richtige Entscheidung den Koffer zu packen und hier her zukommen.

Samstag Abend fand der ZoFeatured imagembiewalk wegen Purim in Tel Aviv statt. Eine lustige Angelegenheit, bei der viele Menschen verkleidet durch Tel Aviv laufen und einfach gemeinsam eine gute Zeit haben. Wie viele Leute teilgenommen haben, weiss ich nicht. Es waren auf jedenfall viele. Ich musste feststellen, dass ich ein nicht all zu guter Zombie bin. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden.

Ein weiteres Ereignis am Samstag war, dass wir ein Strassenkätzchen adopiert haben, da die MutFeatured imageter nicht mehr erschienen ist. Das kleine Mädchen heisst Maxi, da sie ein M auf ihrer Stirn hat. Die Kleine fühlt sich sehr wohl bei uns. Wir wissen mittlerweile auch wo sie sich versteckt wenn wir sie kurz alleine lassen. Meistens ist sie dann unter der Bettdecke, da sie dort niemand sieht, da sie noch so klein ist. Dank Maxi, weiss ich jetzt wie sich Eltern eines Babys fühlen müssen. Die Nacht durchschlafen, kann man mit diesem Energiebündel vergessen. Sie weckt einen auf und möchte dann spielen. Blöderweise ist ihr Lieblingsspiel Attackieren. Ganz egal ob Nase, Hals (ich glaube ja, sie ist eine Vampirkatze), Hand, Fuss, oder sonstige Teile die für eine Katze interessant wirken. Wenn ich so das Bild anschaue, sieht die Kleine so friedlich aus, fast als ob sie kein Wässerchen trüben könnte. Aber auch gerade während ich hier den Blog schreibe, werde ich und mein MacBook (der macht so tolle Klimpergeräusche) attackiert. Obwohl Nachts gehts langsam, wir haben eine gute Lösung gefunden. Sie schläft jetzt nicht mehr neben mir sondern neben Elad, den weckt so schnell nichts auf. 😉

Ich bin ja nicht nach Tel Aviv gekommen wegen süssen kleinen Kätzchen oder Zombie-Abenteuern, sondern um die Sprache zu lernen. Daher verbringe ich vier Nachmittage die Woche in der Ulpan (Hebräisch-Schule). Wir sind gut 30 Leute in der Klasse, aus aller Welt. Zum Beispiel: China, England, Schweden, Deutschland, Frankreich, Russland, Italien und sogar aus Jamaica. Da ich bereits in Zürich einen Sprachkurs besucht habe, ist für mich das meiste im Moment noch Repetition. Was ja auch nicht unbedingt schlecht ist. Ich gehe gerne in die Ulpan, Dvora, unsere Leherin, ist eine etwas ältere Dame, aber sie unterrichtet mit viel Elan und Leidenschaft. Man merkt sie will uns echt die Sprache richtig bei bringen und nicht einfach nur die Zeit mit uns absitzen. Auch mit den Leuten aus der Klasse verstehe ich mich ganz gut. Da die Franzosen als Gruppe hierhergekommen sind, sind die meistens auch in der Pause zusammen. Doch gegen Ende der Woche war es ziemlich durchmischt, was ich sehr schätze. Da ich es interessant finde, was die Leute dazu bewegt nach Israel zu kommen und die Sprache zu lernen. Da ich zu Fuss gute 40 Minuten zur Schule hätte, habe ich mir ein altes Fahrrad – ohne Gangschaltung, zugetan. Vielleicht pimp ich es noch ein bisschen auf. Aber grundsätzlich ist es ein tolles Fahrrad, was seinen Job sehr gut erfüllt.

Ein Highlight dieser Woche war, dass ich eine Schülerin des Hebräischkurs aus Zürich hier auf der Strasse in Tel Aviv getroffen habe. Ich hatte keine Ahnung das sie hier ist und plötzlich habe ich meinen Namen gehört. Das war vielleicht eine Überraschung!

Viel mehr gibt es glaub ich zu meiner ersten Woche nicht zu sagen, ich bin gespannt was die weiteren bringen!

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